Rezension - Paul van Buitenen: Korruptionskrieg in Brüssel

Dies ist bereits das zweite Buch des Autors, der von einem einfachen EU-Beamten zu einem der bekanntesten Whistleblower Europas wurde. Wieder prangert er die Missstände vor allem in der Europäischen Kommission an. Im Mittelpunkt stehen dabei die Maßnahmen gegen unliebsame Kritiker in den eigenen Reihen.

Van Buitenen führt die Leser direkt in die Institutionen der Europäischen Union. Sie werden gewissermaßen "Zeugen" der Ereignisse und Verfahren, mit denen EU-Mitarbeiter, die sich den Mauscheleien und Unregelmäßigkeiten widersetzen, kaltgestellt werden. Dabei gilt dies nicht nur für die unteren Chargen, sondern durchaus auch für höhere Beamte. Gegen ein enges Netzwerk von Interessengruppen und Strukturen, die "mafios" anmuten, sind auch sie oft machtlos.

Das Buch ist lebendig geschrieben und flüssig zu lesen. Trotz der teilweise schwierigen Thematik enthält sich der Autor jeder trockenen Ausführung, verlässt aber dennoch nicht den Boden der Sachlichkeit. Wer über Europa informiert sein möchte, sollte (auch) dieses Buch lesen.

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